9.12.06

Mein Geburtstag

Also, wir ihr ja alle so mitgekriegt, dass der Anfang meines Geburtstages nicht ganz so gut lief, denn ich war ziemlich krank, das ging aber Nachmittags wieder.
Die Kleine kam mit der Gastmutter von einen anderen Geburtstag wieder und ich habe dann den Nachmittag mit meiner Süßen verbracht, bis sie danns ins Bett gebracht habe.
Auf einmal klingelte das Telefon. Janina war dran, die sagte, dass ich mal die Tür aufmachen sollte. Denn sie stand davor, mit lecker Schokoladenkuchen und Geschenken und Weihnachtskerzen und das war total süß.
Wir haben uns auf die Terrasse gesetzt und den lecker Kuchen gegessen und uns total gut unterhalten. Um alb 12 kamen meine Gasteltern von ihrer Weihnachtsfeier wieder und wir haben noch viel Spaß auf der Terrasse gehabt. Um 1 haben sie mir dann 3 Lieder gesungen, jeder eins, zur gleichen Zeit. Total süß.
Am nächsten Morgen wurde ich dann entführt. Wir sind in die Stadt gefahren und dort wartete schon Susi mit schwerem Rucksack auf uns. Mir wurden die Augen mit ihrem Stirnband verbunden und dann sind wir losgelaufen.
20 Minuten totale Dunkelheit und die beiden hatten manchmal vergessen, dass ich nichts sehen konnte und ich bin gegen einen Pfahl gerannt, über stufen gestolpert und alle auf der Straße haben mich wohl blöd angeguckt.
Ich wurde auf einer Bank abgeladen und durfte warten, ich sang ein wenig, ich wusste ja weder wo ich war, noch wie viele Menschen um mich herum waren.
Sie befreiten mich von der Augenbinde und ich sah die Überraschung: Ein total schönes Picknick im botanischen Garten mit Blick auf Oper und Harbour Bridge! Es war total lecker und total schön. Ich hatte ja noch nie im Sommer Geburtstag und mir immer mal gewünscht, an meinem Geburtstag ein Picknick zu machen, und jetzt hab ich es bekommen.
Auf dem Weg trafen wir dann noch eine Gruppe von Jugendlichen, die ganz toll Dudelsack gespielt haben und konnten es uns nicht nehmen lassen, ein Foto mit denen machen zu lassen.
Die Uta kam dann noch vorbei und wir sind dann nach einiger Zeit wieder los und mir wurden wieder die Augen verbunden, aber nach einer Zeit haben sies aber aufgegeben und wir sind so durch die Gegend gelaufen, bis wir vorm Sydneytower standen.
Da sind wir dann reingegangen! Und es war sooooo cool!
Wir haben so ne Combokarte genommen und uns wurde eindringlich drauf hingewiesen wurden, dass wir schüler sind.
Zuerst sind wir in eine Art Kino gegangen mit Minilandschaft in Hologrammen und alles über Australien.
Das zweite Kino war so n bewegliches Kino. Wir sind über die Harbourbridge geflogen und durch den Urwald und unsere Sitze bewegten sich und kleine Düsen an unseren Schulten blies uns kalte Luft um die Ohren! Es war total aufregend.
Danach sind wir dann hoch in den Tower! Es war atemberaubend, die Aussicht und Sydney on oben zu betrachten hat mir nochmal gezeigt, wie groß diese Stadt ist.
Es war wirklich beeidruckend.

Alles in allem war es ein wunderschöner Tag und ein toller Geburtstag, ich wünschte bloß, dass ihr alle auch mit dabei gewesen wärt.
Aber nochmal vielen Dank für die vielen Emails und Anrufe, ihr habt mich doch nicht vergessen!!!

8.12.06

so, jetzt isses soweit

Ja, seit 8 Std bin ich jetzt 20 und es is ja noch viiiieeeeeeeeel blöder als erwartet. Hab bis 5 oder so nich schlafen können, weil ich wieder krank bin und nur gehustet habe, dann hab ich ielleicht so 1 1/2 std geschlafen und wurde aber nebenbei von Sms´n geweckt, allein Derya hat mir auf beide Handykarten 5 mal die gleiche geschickt!
So bis jetzt DANKE an alle, die sich schon gemeldet haben, die mich trotz Falten und Zellolite lieben werden und so weiter!
Jetzt pfeiff ich mir n Tee rein und danach n Kaffee, das macht man doch so mit 20, oder?

7.12.06

Noch 50 Minuten

ich bin müde...
Ich glaub, ich krieg Rheuma.... ARGH!!!!
ich geh schlafen, als alte Frau braucht man doch viel schlaf und da die blöden Vögel hier doch immer so schön um 6 anfangen zu zwitschern muss ich mich ranhalten. Die einzige Hoffnung ist, dass die Kleine lange schläft, ist erst um 10 ins Bett gekommen....
Ich glaub, meine Füße fangen an zu kribbeln;-)
Gute Nacht, wehe mich ruft jemand an, sms kein Ding, aber ansonsten, nein danke... aber ich wette, werden eh n paar leutz vergessen... Aus den Augen aus dem Sinn, so siehts aus.
Egal ich hab euch trotzdem alle lieb, auch wenn ich jetzt alt bin, in 50 minuten!

Noch 1 std und 10 minuten

ja handy geht übrigens wieder, falls jemand lust hat.
Und noch was: ICH WILL NICHT ALT WERDEN!!!

6.12.06

Extrem-Buschwandering

Man, wieder mal ein Tag, der unvergesslich war.
Susi und ich haben gestern beschlossen heut zusammen den Spit-to-Manly walk zu machen, wie man hier auf der Karte erkennen kann:

8km in 3 Std durch tiefstes Gestrüpp und wunderschönen Stränden, Felsen und vor allem Tieren:


Der ganze Weg war mit so riesen Felsen voll, wirklich beeindruckend!

Hier zu sehen sind zwei Kukkarburras, der eine grad im Anflug!

Wunderschöne kleine Strände, leider war da schon alles von richtig Reichen besiedelt, also irgendwie alles privat.

Eine Riesenechse, die an einem Baum klebte. Diese Viecher haben uns auch ziemlich angst gemacht, denn bei jeden Schritt hat der Busch geraschelt, weil die Tiere vor uns geflüchtet sind, aber einige haben wir doch noch sehen können!

Noch eine, das ist mein Lieblingsbild!

Löcher im Felsen, sowas hab ich vorher auch noch nie gesehen.

Auch ein schöner Strand, im Hintergrund ein Spielplatz, also perfekt für Aupairs mit ihren Kindern, wenns nicht so hart wäre, dahin zu kommen.

Unser schönster Fund, 2 Seesterne.

Wasser, eigentlich total blau, erkennt man bloß nicht so.

Ein ganz kleiner Strand, irgendwie paradiesisch.

Manly, unser letztes Ziel, die Wellen waren großartig, doch der Sog des Wassers war wirklich so stark, dass wir Mühe hatten, da wieder rauszukommen, aber wir leben noch.

Von einem wunderschönen Aussichtspunkt aus!
Mehr pics auf Susis Page!

4.12.06

Geburtstag und Crowns Nest

Hallo alle zusammen, entschuldigung erst einmal, dass ich nicht mehr aktuell hier bin auf meiner Homapage.
Die Kleine hatte ihren 3. Geburtstag und wie sich das zutrug ist auf jeden Fall eine Erzählung wert!
Am Freitag früh sind wir um 6 aufgestanden und aben lecker gefrühstückt mit Croisants und so. Da gabs dann für die Kleine auch Geschenke, aber irgendwie war der Geburtstagszug mit kleinen Waggons, wo man die Kerzen draufsteckt, doch am Interessantesten.
Karin, Sonia und ich sind dann zum Shark Beach gefahren, einen kleinen, schönen Strand wo es angeblich auch Haie gibt, aber diesmal kamen keine. Es war wirklich total schön und die Kleine hatte auch total viel Spaß.
Den Rest des Tages verbrachten wir mit Essen und den Geschenken spielen.
Am Samstag fand die große Geburtstagsparty statt, die fast wörtlich ins Wasser gefallen wäre, aber trotz der Unwetterwarnungen für den ganzen Tag spielte das Wetter doch mit.
Wir fuhren früh los, haben Janina abgeholt und sind in das Yachtclubgrundstück im Nationalpark Kuring-Gai gefahren.
Dort haben wir das ganze nett dekoriert und schon kamen die Gäste. Janina und ich haben uns um die 13 Kinder gekümmert und haben Schokolade versteckt, was auch nicht so die beste Idee war (Schokoladenschweinerei vom feinsten). Die Hüpfburg war auch der totale Renner, Kinderschminken und das essen (Cateringservice) war einmalig. Die Landschaft war wunderschön und die Eltern haben sich auch gut amüsiert. Um 4 war dann der Spaß auch zu Ende und dort fing dann auch der Regen an.
Wir wurden von Gästen zu Janina gefahren, haben uns dort geduscht und sind wieder los, wurden diesmal von Katja und ihrem Gastvater abgeholt worden und nach ein bisschen Shoppen bei Woolies sind wir dann zur Uta, um einen DVD-Abend zu machen.

das bin ich in Utas sexy Eskimo-Öko-pulli!
Einen Film sahen wir, dann meldeten sich 2 Bekannte von Uta, die noch in einen Pub gehen wollten. Katja und Uta hatten aber keine Lust, also haben Janina und ich uns allein losgemacht, wurden von ihnen in einem Taxi abgeholt und sind ne gute Strecke nach „Crows Nest“ oder so gefahren, irgendein kleiner Suburb in Sydney und dort in einen Pub. Dort gabs auch eine Liveband, leider sahen wir nur 2 Stücke und dann haben sie abgebaut. Den Rest des Abends haben wir uns viel mit allen möglichen Leuten unterhalten und um 3, nachdem ich die Kaffeemaschine im Spieleraum (Casinospiele, nichts anderes) kaputtgemacht habe sind wir dann los und kamen auf die Idee bei dem einen Bekannten noch in dem beheizten Pool schwimmen zu gehen. Das taten wir dann auch, also Janina eher als alle anderen, mir war das zu kalt, wurde trotzdem mit den Stuhl reingeschmissen und um 6 sind wir dann schlafen gegangen. Um 8 kam die Mutter von dem einen reingestürmt und hat uns kurzerhand rausgeschmissen und wir wurden zurück zu Uta gefahren. Dort haben wir ziemlich müde noch weiter DVDs angeguckt und sind dann (ohne Janina) in die Stadt gefahren. „Paddys Market, wir kommen“. Wir haben geshoppt bis zum geht-nicht-mehr! Danach noch n Kaffe getrunken bei unserem Lieblingscafé und dann ab nach Hause, schlaaaafen!
Fotos kommen noch, keine Sorge!
NOCH 2 WOCHEN!!!!!!!!

27.11.06

Sonntag: Bildung

Sonntag mittag haben Katja, Susi und Janina uns in der Stadt getroffen und sind ins Maritime Museum gegangen, das ist eigentlich ein „alles ums Boot“Museum, aber da gabs nebenbei auch eine Baliaustellung, oder sowas in der Art. Erzählen gibs da eigentlich nichts zu, aber man kann sich ja die Bilder angucken, ne?!

Balinesische Mädchen, die haben auch ganz genial getanzt. Danach waren sie ziemlich genervt, denn alle wollten ein Foto mit sich und den beiden machen lassen (unter anderem auch die Susi)

Balinesische Karikaturkunst

das Bild ist nur für dich Martin. Das ist doch mal n schönes, kleines Boot, oder?

Das ist ein Boot, was für das Beercan Race in Australien gemacht wurde. ich kenn Leute, die könnten die Dosen alleine leeren und sich auch so n Boot basteln, also seid mal kreativ;-)

Janina und ich hatten auch ein wenig Spaß im Museum...

Samstag: Surferchick Ade...

Nachdem ich also sehr spät ins Bett kam und meine Kleine morgens um 7 in meinem Zimmer stand, bin ich aufgestanden um meinen Surfkurs anzutreten. Ich war total fertig, noch halb im Traumland und hab mir schnell was reingepfiffen, also essensmäßig, und bin dann los zur Central Station. Dort traf ich Katja und Susi, die auch zu dem Strand wollten, wo ich meinen Kurs haben werden würde. Der Bus kam und wir sind eine Stunde an den Strand gefahren sind.
Die Mädels haben sich dann an den Strand gelegt, während ich meine erste Surfstunde hatte. Theorie und auf Land auf dem Board aufstehen ist ja wirklich easy und ich hab echt gedacht, dass ich das schaffen würde, aber im Wasser wurde ich eines besseren belehrt. 2 mal hab ich eine Welle geritten, das hört sich viel an, aber wenn man bedenkt, dass es an die 200 Chancen gab, is das doch eher traurig. Irgendwann fing dann auch an, alles wehzutun. Das Board war so n riesen Anfängerteil, aus Schaumstoff oder so und meine Knie und meine
Arme waren total rot und aufgeschürft. Dann zerrte das alles auch ziemlich an meinen eh schon sehr ausgeschöpften Kraftreserven, was nicht mal das Essen, was wir danach bekamen, wieder auffüllen konnte.
Ich gab auf und das fand ich eigentlich ziemlich doof, aber wenns nicht geht, gehts halt nicht, ne?!
Ich gehör halt unter Wasser und nicht drauf.
Das lustigste war, dass mein Gastvater auch surfen kann und er mir gezeigt hat, wie es viel einfacher und trotzdem kunstvoll geht aufzustehen. Naja, jetzt ist es auch zu spät.
Aber zwei Wellen hatte ich, hehe. Und das war auch n cooles Gefühl, also wer n bisschen sportlicher ist als ich (dh so ca 80 Prozent der Welt) und darauf Bock hat, macht des, is lustig.
Auch die Surflehrer waren sehr ausgelassen. Sie waren wie in so ner 70er Jahre Amispielshow: OH, WOW, THAT´S GREAT. Theatralik bis zum geht nicht mehr. Aber sie fanden mich doch sehr lustig und ich musste auch viel lachen, weil die sich so viel Sonnencreme ins Gesicht geschmiert haben.
Die zweite Surfstunde hab ich dann ausfallen lassen und mich da zu den Mädels an den Strand gechillt und um 6 sind wir dann wieder nach Hause gefahren.
Um halb 10 haben wir uns wieder in der Stadt getroffen und die wunderschöne Town Hall betrachtet, die jetzt ganz toll angestrahlt wird.
Dann sind wir durch die Gegend gelaufen, haben ein wenig getanzt und versucht eine Karaoke Bar zu gehen, in der man sich Räume mieten muss (ganz mysterie) und dann sind wir nach Hause.
Diesmal war ich ganz schlau und habe einen Bus genommen, der in den Nachbarbezirk fährt. Von dort aus kann man ja locker nach Hause laufen. Aber wiedermal HAHA, der Bus hielt am anderen Ende des Nachbarbezirks und ich musste echt noch n ganzes Stück laufen, durch eine Gegend, in der ich nie zuvor gewesen bin und es doch echt ziemlich dunkel war, obwoh das die Hauptstraße war. Naja, ich lief und bemerke auf einmal, dass sich der ganze Boden bewegt, alles voller Kakerlaken und eine tote Ratte lag auch da in der Ecke. Leicht angewidert habe ich mein Schritttempo erhöht und bin haarsträubend nach Hause gegangen.

Freitag: MONEY, MONEY, MONEY

Freitag abend traf ich mich mit der Susi und sind dann erstmal in die Pantoon Bar gegangen. Von dort aus hatte man einen wunderschönen Ausblick auf den Darling Harbour und ich hab auch endlich eine taktik gefunden, diesmal das auch fotografieren zu können.
In der Pantoon bar wurden wir dann von einem Mann gefragt, ob wir nicht für seinen Kumpel für Geld auf dem Tisch tanzen wollten, ich hatte ihn aber nicht verstanden und als ich nachfragte, was er gesagt hat, meinte er nur, dass er wiederkommen würde, und war für immer verschwunden. Merkwürdig. Um halb 11 trafen wir uns mit dem einen Armeetypen und gingen mit ihm ins Casino. Am Anfang dachte ich, das wär ein Club oder ein Scherz, aber wir gingen wirklich in das größte Casino Sydneys. Und das war beeindruckend. Tisch neben Tisch, die Angestellten total schick, aber trotzdem war das Casino nicht so nobel wie ich gedacht habe. Susi und ich haben uns sehr schnell mit den Einarmigen Banditen angefreundet, die aber jetzt kein einen Arm mehr haben, sondern nur ganz viele Knöpfe, auf die man bzw wir einfach nur drauf rumgekloppt haben. Ich habe 10 cent investiert und Susi 2 Dollar. Wenn wir was gewonnen haben, wollten wir uns das auszahlen lassen, aber HAHA, das geht gar nicht, jedenfalls haben wir das nicht herausfinden können. Wie auch die Regeln und warum wir gewonnen oder verloren haben, hat keiner von so richtig verstanden. Da gings um irgendwelche blinkenden Hunde und irgendwas anderes.
Unser Armeefreund hatte inzwischen einen Platz an einem der 20 Pokertische ergattert und sein ganzes Geld verspielt. Armer Junge.
Und ich hab alle 5 minuten „That´s sad“ gesagt, weil die Kleine das immer sagt, und sie ist die Hauptperson, von der ich englisch lerne.
Und wie spannend Casinos auch sein mögen, (wir haben merkwürdigerweise nur ein OP-Monster gesehen) irgendwann wars nicht mehr so spannend, also haben wir uns auf die Darling Harbour Bridge gesetzt, ein bisschen gesungen und dann uns auf dem Weg nach Hause gemacht. Auf dem Weg trafen wir dann noch ein paar Jungs mit einem Fußball getroffen, den ich mir dann erstmal gekrallt habe. Ich mag fußballspielen total gern, und mich hat das auf der Straße spielen total an Mara und Yasmin erinnert, wo wir früher nachts um 2 auf den blauen Park gegangen sind um ein bisschen zu spielen;-)
Auf einmal drückte mir der eine sein Handy an die Hand und ich musste mit seinem Mitbewohner telefonieren, der aus der Schweiz kam. Den hab ich dann erstmal ausgeschimpft, weil er den Australiern GAAAAAAAANNNNZZZZ böse Wörter beigebracht hat. Danach sind wir ein wenig durch die Gegend gelaufen, auf der Suche nach einem Pub. Haben wir nicht gefunden also wollten wir nach Hause. Das ging aber auch nicht so einfach, denn ein Taxi zwischen halb 2 und halb 3 zu kriegen geht wohl irgendwie nicht. Um die Zeit brauchen alle ein Taxi und damit sie gut Geld machen, machen sie das Taxilicht aus und fragen die Leute wo sie hinwollen, und wenn das weit weg genug ist, lassen sie dich rein. Tja, ich und 2 von den Fußballjungs, die auch in die gleiche Richung wie ich mussten mussten also 1 Stunde warten, um ein blödes Taxi zu kriegen. Man, war ich abgegessen, aber war trotzdem ein lustiger Abend und ich habe viel neues gesehen und gezockt:-D

22.11.06

Zurück in den Alltag, irgendwie...

Nachdem ich mich so um die 15 Std schlafend nicht bewegt habe, bin ich essen kaufen gegangen und habe abends bei den Nachbarn gebabysittet... ich muss ja sagen, ich weiß nicht, wieso Eltern ihre Kinder erst so spät ins Bett kriegen, normalerweise geht der Kleine um 10 ins Bett, bei mir war er schon um 8 total müde und ausgepowert und da hab ich ihn dann auch ins Bett gebracht..
Am nächsten Tag sind die Susi und die Katja und die Ich an den Bondistrand gefahren, aber davor haben wir noch die Bekanntschaft einer Aboriginieaktivistin gemacht. Sie hat uns über die Diskriminierung der Ureinwohner aufgeklärt. Sie hatte uns dann auch auf ein Fest eingeladen, wo dann kleine Aboriginiekinder und andere breakdancen und rappen und so. Das gehört ja schließlich zur Kultur der Aboriginies... Bis sie das gesagt hat, hab ich sie noch für relativ normal gehalten, aber ab dann kam mir das alles nicht mehr ganz so koscher vor..

Die Farben der Aboriginieflagge stehen übrigens auch für was: Schwarz ist für die Hautfarbe der Aboriginies, Gelb ist die Sonne und das Rot steht entweder für das vergossene Blut oder die Erde (viel Eisen in Boden). Wieder mal was dazugelernt.
Gut, es war warm und so sind wir ab zum Strand, haben uns da in die Sonne gelegt (natürlich mit Sonnencreme, wir wollen doch kein Hautkrebs kriegen) und die Ruhe genossen. Ab und zu tauchte am Himmel ein kleines Flugzeug auf, was so ganz komische Sachen in den Himmel malte, wie z.b Internetadressen und komische Männchen, die auch als Blumen durchgehen könnten.
Wer die Zeit hat, ne?!
Abends sind wir dann zu mir und haben „The Devil wears prada“ geguckt. Obs am mangelndem Verständnis lag, an der Sonne oder was auch immer, der Film war nich so gut, wie vorausgesagt und um 11 sind wir dann schlafen gegangen.
Sonntag verbrachte ich den ganzen Tag zuhause mit ein bisschen entspannen, lazy sein und aufräumen, denn meine Gastfamilie kam dann abends von ihrem Trip wieder!
Und ich war mal wieder krank und bin es immernoch ein wenig.
Deshalb ging ich auch Montag zu meiner Stammapotheke ( in der ich jetzt schon so um die 100 dollar für Zeugs ausgegeben habe) und wollte wieder Medizin. Das letzte mal hatte ich so Powertabletten bekommen, die aber nicht gewirkt haben, ich bin wahrscheinlich schon imun. Als ich dann der netten Bedienung erklärte, dass diese Tabletten bei mir nicht helfen guckte sie mich fragend an und sagte: „What? You´d like to have REAL medication?“ Und da dachte ich, ich spinne. Ich hab also mein ganzes Geld vorher für Spielzeugtabletten ausgegeben und da all meine Hoffnungen drin gelegt? Man, ich fühlte mich tragisch. Mein ganzes Leben (hier) eine einzige Lüge, alles nur Beschiss, kein Funken Wahrheit für das arme dauerkranke deutsche Aupair.
Doch das Leben muss trotz solcher Entrüstung weitergehen und so genoss ich mit meiner Kleinen trotz abermaligem Malheur in der Badewanne (iiiiiiiihhhhhhhhh) die Sonne. Und die Menschen hier sind ja so nett und höflich. Die Blume im Haar hat sie von einem Mann einfach so geschenkt bekommen.
Und heute waren wir Aupairs mal wieder total erkundungsfreudig und haben uns in Cremone getroffen um dort einen Strand zu auskundschaften. Treffen allein ist schon immer ne schwierige Sache und dann auch noch durch privates Gelände an eine kleine Bucht, wo viel Haus und kein Strand war, es war doch alles aufregend. Das tollste war, dass das Wasser so flach war und unsere Liegestelle nich so günstig, dass wir auf die glorreiche Idee kamen mit all unserem
Zeug auf die andere Seite der Bucht zu laufen, denn da war wenigstens ein Wiesenstück. Der Weg war mit Muscheln gepflastert und wir alle hatten zum Schluss blutende Füße. Das erinnert mich immer wieder an Cinderella: „Kuckurikuuu, kuckurikuuuuu, Blut ist im Schuh“, in unserem Fall in unseren Flipflops. Um halb 2 sind wir dann auch wieder gegangen, denn trotz Hitze (wirkliche Hitze) war die Sonne kein einziges mal zu sehen. Der ganze Himmel war diesig und ich glaub nich, dass das an den brenndenden Blue Mountains liegt.. Ihr habt richtig gelesen, schon wieder ein Ort an dem ich war und wieder was passiert, nachdem ich da war!
Naja, dann hab ich heut ein wenig im Bikini das Haus geputzt, mehr Klamotten wollte man eigentlich auch echt nicht anhaben und dann die Kleine vom Kindergarten abgeholt...
Und dann passierte Unglaubliches: Temperaturänderung von mindestens 13 Grad. Der Fön, der die ganze Zeit durch die Luft wehte verwandelte sich in eine kalte Brise, es fing an zu stürmen und die Kleine an zu heulen, sie hatte ein Blatt auf den Arm bekommen und das hat ihrer Meinung ihr den halben Arm abgesäbelt.
Jetzt ist es wieder kälter und das ist auch gut so!

Die Oper von der Harbourbridge aus. Zu bemerken bitte der graue Himmel (und doch hatten wir geühlte 42 Grad).

17.11.06

Attention please, oder auch nich...

ich habe meine letzten drei Artikel aktualisiert, also bitte alles lesen!
Emails werde ich noch beantworten, mach ich später, ich hab nämlich jetzt soooooo viel geschrieben, dass meine Finger wehtun.
Ich liebe euch und ich vermisse euch alle so sehr, und freu mich trotz meiner Erlebnisse bald wieder bei euch zu sein.
Noch ein Monat unc ich bin wieder da, wo ich hingehöre.
Ich wollt auch nur kurz euch allen danken, die zu mir halten und interessiert seid an dem, was ich erlebe.
Und dann möchte ich auch kurz den Leuten danken, denen ich das tolle Wochenende zu verdanken habe, Phil und Jarry, Peter, Love und Dave, Felix und James und dem Tauchclub www.divingcairns.com.au und meinem hostel city cairns backpacker.
Falls jemand mal einen Trip plant, das sind wirklich gute Adressen um sich in Cairns wohlzufühlen!
Und noch etwas: Deniz, ich liebe dich über alles, du bist der Beste und großartig und ich bin so froh, dass du immernoch mit mir zusammen bist, obwohl ich so weit weg bin. Ich weiß, dass ist alles hart, und dass du das durchmachst zeigt mir, wie sehr du mich liebst! Ich hoffe, dass wir noch viele Jahre miteinander verbringen werden, und ich möchte einfach nur Danke sagen. Danke für das wunderschöne Jahr, Danke, dass du mich liebst und Danke, dass du für mich da bist!
KITSCHALARM!

16.11.06

Cairns BOAH!

Also, jetzt noch einmal richtig!
Nachdem ich wieder einmal nicht schlafen konnte, und mir einer der Schweden erstmal seine Beziehungsprobleme erzählt hat (er fand es bewunderndswert, wie ich und Deniz das schaffen) bin ich morgens um 8 abgeholt worden und erstmal in so einen Laden, wo wir erstmal ein Blatt ausfüllen mussten, ob wir Krankheiten haben oder ob wir Drogen nehmen, dann sind wir wieder in einen Bus und dann ab auf das Boot.
Dort saßen wir dann 2 Std und sind auf das offene Meer gefahren. Es war wunderschön und das Wasser hatte blautöne, die ich noch nie im Leben gesehen habe. Es war einfach perfekt, es war total atemberaubend, so etwas hab ich noch nie gesehen. Ich war einfach nur glücklich, dass ich es wirklich getan habe, allein wohin geflogen, alles selbst organisiert und alles auch wirklich durchgezogen habe.
Nachdem wir 2 Std Schweigen, keiner der 20 Passagiere hat sich miteinander unterhalten, durch die Gegend cruisten, kamen im Great Barrier Reef an, und wechselten auf ein größeres Boot. Ich glaub, ich war abgesehen von der Fähre von Sardinien nach Pisa vor 2 Jahren nie auf so nem großem Schiff. Der Name: Kangoroo Explorer, die Crew: total nett und hilfsbereit und lustig, Die Stimmung: ausgelassen und angenehm, das Essen: Großartig und die Zimmer: Miniziös!
Alles in allem großartig.
Unser erster Tauchgang war um 1, der war mit einem Guide for free (normal muss man für nen Guide 16 dollar zahlen) und dann gings ab ins nass. Mit uns waren zwei Amerikaner um die 30, eine Familie mit einer Tochter aus Kanada und ein Pärchen und ich halt. Es waren noch mehr Menschn an Board, aber die durften alle bis zu 30 Meter tief tauchen, während mir nur 20 erlaubt waren.
Die Mutter der kanadischen Familie hatte erhebliche Probleme mit dem Druck, und da ich auch ein paar Probleme hatte, hat mich der Guide kurzerhand zu ihrem Buddie erklärt. Die Frau hatte überhaupt keinen Plan, ist immer wieder untergegangen und blieb nicht bei mir, sondern bei ihrem Mann und ihrer Tochter. Konnt ich auch gut verstehen, denn sie hat mir nicht vertraut und grade beim tauchen kommt es drauf an seinem Partner zu vertrauen.
Also blieb ich allein, und merkte bald, dass ich das gleiche Tempo und die gleichen Interessen, die gleiche Risikobereitschaft und die gleiche Vorsicht hatte wie die Amerikaner, also schloss ich mich denen kurzerhand an.
Es war wunderschön, der Punkt hieß Milln Point und es war unglaublich. Ich kann es nicht mal beschreiben, also werd ich es nicht weiter versuchen, wer es erleben will, muss n Tauchschein machen und hier her, soweit kann ich euch leider nicht dran teilhaben.
Um 4 hatten wir den nächsten Tauchgang und bis dahin hab ich mich mit den Amerikanern unterhalten. Einer von denen ist grade im Irak stationiert und hatte ne riesen Narbe am Hals, von einem Kugelsplitter. Die beiden waren total nett und ich hab mich sofort gut mit denen verstanden. Sie sahen mich irgendwie als kleine Schwester an, und das hat mir sofort das Gefühl von Sicherheit gegeben und ich wusste, das das meine Tauchpartner sein würden.
ich bin einfach nicht der Typ, der mit total fremden tauchen kann, ich muss vertrauen in die Person haben und es muss einfach passen, ansonsten wird der Tauchgang einfach echt unentspannend.
Also hab ich den nächsten Tauchgang allein mit denen gemacht, mein erster ohne Guide und ohne jemanden, der die ganze Zeit direkt neben mir ist. Es war super, ich hab sogar einen Stierkopfhai gesehen und viele Fische und Korallen und sowas alles.
Dann gabs Abendessen, was total super geschmeckt hat. Da das aber leider zu gut war, war mir danach ein wenig schlecht und man soll eigentlich nicht danach noch einmal tauchen gehen. Ich habs aber trotzdem gemacht, als mir dann gesagt wurde, dass, WENN ich kotzen muss, dass ich durch den Automaten kotzen muss, war alles wieder ok. Es war mein erster Nachttauchgang und dass ich vorher mit den Jungen mich über Horrorfilme unterhalten habe, hat auch nicht wirklich meinen Ängsten geholfen. Vorher hatte ich mir nie Gedanken drüber gemacht, dass so in dunkles Wasser springen einen Angst machen konnte, aber als ich dann mit meinem Anzug an ( das einzige mal, dass ich ihn anhatte, bei 27 Grad Wassertemperatur nicht wirklich nötig) in dieses dunkle Wasser guckte, was normal ne Sicht von 20-30 Metern hatte, wurde mir doch etwas mulmig. Doch ich hab es geschafft. Und diesmal musste ich mit dem Mädchen aus der kanadischen Familie tauchen, aber diesmal wurde ich auch hängengelassen. Doch diesmal war es schlimmer, denn diesmal war es total wichtig zusammen zu bleiben, denn wenn jemand mitten in der Nacht im Wasser verloren geht muss es dem Partner sofort auffallen und dann Alarm schlagen. Und ich fand sie nicht, aber wir waren insgesamt 9 und es waren auch 9 Leute unterwegs, soviel konnte ich erkennen.
So nun zum Tauchgang an sich: Es war dunkel, doch nich so dunkel wie gedacht. Die Zeichen, die man unter Wasser machen musste wurden auch total geändert, denn man sieht ein normales Ok Zeichen nicht und man muss ja auch regelmäßig auf den COmputer gucken, und niemanden in die Augen leuchten und so weiter. Man musste wirklich total viele Sachen beachten, über die man normal nie nachdenken müsste und dann war noch nicht mal n Fisch zu sehen. Doch... 2 kleine Fische hab ich gesehen, das wars dann auch, denn zwischen Dunkelheit, Stress meinen Partner verloren zu haben und meiner Luft, die irgendwie viel schneller alle ging als normal, war es nicht das beste, was ich je erlebt habe. Ich bin nicht der Nachttauchtyp und als die Amerikaner und ich wieder im Trockenen waren und die GENAU diese Worte sagten war ich total glücklich, dass ich nicht die einzige war, die den Reiz und Sinn darin nicht wirklich verstanden.
Dann gings ab ins Bett, war ja auch schon kurz nach 9 abends.
Doch wieder einmal hatte ich das Problem mit dem Schlafen, also schlief ich um halb 5 ein (hat sich ja auch alles bewegt) und um halb 6 wurden wir wieder geweckt.
Boah, also noch halb tot, total beschissen aussehend und noch halb in einer anderen Dimension hab ich dann wieder mein Tauchequipment zusammengebastelt und dann wieder los mit den Amis ins Wasser. Wieder total cool und wir haben uns auch kein einziges mal verlaufen, wenn ihr versteht was ich meine.
Wir mussten auch nicht einmal abgeholt werden, sehr cool.
Dann gabs wieder mal Essen zum Niederknien und sofort wieder ab ins Wasser. Diesmal haben wir ein ganz neues Gebiet erkundet, das Boot hat noch nie vorher dort gehalten und sie nannten es Explorer Dive. Man, war ich stolz auf mich.
Also wieder runter, die Amis haben dann noch die letzten Fotos verschossen, die sie bei ihren 5 Unterwasserkameras noch über hatten und dann wieder raus.
Dann sollte der nächste tauchgang um 11 stattfinden, den konnt ich aber nicht mitmachen, denn ich hatte 24 Std später einen Flug, und dann darf man nicht tauchen. Egal, denn keiner durfte tauchen, denn das Wasser hatte minimale Wellen und das hieß dann „It´s too rough“, also blieben alle an Board. Wir legten uns direkt an die Spitze des Bootes und ab und zu kam mal der Captain vorbei, ein halb zahnloser, dreckig grinsender, schlabberklamottentragender und bärtiger Mann, der aber sowas von lustig war, schon allein wegen der Zähne!
Also lagen wir in der Sonne, unterhielten uns mit den verschiedensten Menschen und wurden um halb 4 abgeholt und nach einer 2 Std Bootsfahrt zurück wieder nach Cairns gebracht. Auf dem Werg zurück sah ich sogar noch Delfine direkt am Boot rumschwimmen, wie toll.
Dann wieder ab ins Hostel, wieder eingecheckt und den Schweden „Hallo“ gesagt. Die hatten in der ganzen Zeit nur gepennt, wie deprimierend!
Jedenfalls hatte ich dann ein 4er Zimmer mit 3 Engländerinnen und einer Dusche mitten im Zimmer. Als ich darunter stand, haben die Mädels erstmal angefangen über mich zu lästern, was mir echt so sehr aufn Geist ging, dass ich meine Sachen schnell zusammenpackte und losging, die Amerikaner, die mich zum Essen eingeladen haben, vom Hotel abholen.
leider ist Männerschrift echt schrecklich und die Beschreibung und selbstgemalte Landkarte auch nicht so die Hilfe, aber sie hatten mir erzählt, dass vor ihrem Hotel ganz viele Fledermäuse haben, und das hat mir dann geholfen das Hotel zu finden.
Das mit den Fledermäusen war nicht untertrieben, das waren ca 500 Riesenviecher, direkt über der Stadt hinwegflogen und ganz komisch schrien.
Die Jungs haben ja Geld und sind Amerikaner, also mussten wir uns ein taxi nehmen um das Restaurant, in das wir gehen wollten, was ca 500 Meter von uns entfernt war, zu erreichen. Wer hat der hat.
Im restaurant aßen sie lecker Steak und ich Krokodil und Känguruhspieße. Krokodil ist ja wirklich fast das leckerste, was ich gegessen habe, Känguruh war mir wiedermal zu zäh, aber was solls.
Danach sind wir noch ein wenig in der Promenade rumgelaufen und haben uns unterhalten. ich hab sie noch gentlemanmäßig ins Hotel gebracht und dann hab ich mich zu meinem aufgemacht. tauchen, Sonne, Essen und NUR englisch reden macht ja auch müde, vor allem wenn man die Nächte davor auch so wenig geschlafen hat.
Dort angekommen setzte ich mich dann mit den Schweden noch ein bisschen vor den Fernseher, da wo fast alle Hostelbesucher sitzen, die zu faul sind um in die Stadt zu gehen. Dort lernte ich dann auch Felix kennen, der wohnt in Tempelhof und nach 5 Minuten konnten wir uns scon aufs schlimmste beleidigen, man ich hab mich wie zuhause gefühlt!
Es war sofort ne Connection da, und er schuldet mir jetzt auch n Döner und n Kakao, weil er keine Ahnung von Zeitunterschieden hat, hehehe!!!!
Morgens um 6 war mir kalt und ich bekam seine Hose und er hat sich meinen Rock angezogen und um 7 sind wir in den Hostelpool gesprungen und um 8 kam mein Shuttlebus zum Flughafen.
Ich hatte also kein bisschen geschlafen und bin immer, wenn wir andere Menschen von anderen Hotels abgeholt haben eingenickt. Ein wenig peinlich.
Als wir dann wieder in der Nähe meines Hostels waren, bat ich ihn kurz zu halten, denn ich hatte meinen Pass nicht mehr gefunden und mein Pass ist nach meinem Ipod mein Heiligstes.
Der Busfahrer meinte, dass ich nur um die Ecke müsste und er auf mich warten würde.
HAHAHA!!! Um die Ecke war kein Hostel, mein Pass war doch in der handtasche und mein Shuttlebus samt meiner Reisetasche war weg.
Voller Panik rannte ich hinter jedem Shuttlebus, den ich sah ( die haben viele und die sehen alle gleich aus) und dann hin und her voller Panik. Da ich die Nacht davor um einiges zuviel geraucht hatte, hatte ich kurze Zeit später sowas wie n Asthmaanfall und meine Stimme war weg. Ich ging in dein Tauchcenter (denn alle Taucher sind nett) und bat ihn japsend und keuchend und ohne Stimme die Shuttlebusagentur anzurufen, und denen zu sagen, dass die nicht auf mich warten sollen, falls sie das je getan hätten und ich mir ein taxi nehmen würde. So lief das dann auch, und als ich dann am Flughafen ankam, in der Hoffnung mein Bus mit Koffer wär da, wurde ich enttäuscht.
NICHTS DA!!! und noch eine halbe Stunde zum einchecken.
Dann bin ich zum Infoschalter und hab denen dort meine SItuation erklärt und nach einer halben Stunde warten und beten kam mein Koffer.
Das war schon alles verdammt knapp, aber für alle, die sich schon gewundert haben, das meine Katastrophenpechsträhne noch nicht eingesetzt hat, SIE IST WIEDER DA!!!!

Zum einchecken kam ich Gott sei Dank noch, es war sogar noch ne resen Schlange dort, denn die waren da auch alle total verpeilt.
Ab ins Flugzeug, geschlafen, in Sydney angekommen und ziemlich genervt, denn ES REGNETE!
Da ich ja auch wirklich keine Zeit hatte mich richtig anzuziehen rannte ich immernoch mit kurzem Rock und meinem Schlabbertshirt durch die Gegend, was ja auch bei dem genialem Wetter in Cairns eher zuviel als zuwenig war doch in Sydney wars eindeutig zu wenig!
Ich war ziemlich angepisst, denn das Wetter und das ganze Zeug mit dem Gepäck und dass ich bei meinem 1jährigem mit Deniz nicht bei ihm war, das war schon alles echt schlimm.
Aber Home Sweet Home (Die alarmanlage hatte inzwischen ihren geist aufgegeben und die Kakerlaken das Haus übernommen; Ich hab mich erstmal auf das Sofa geschmissen und 3 Stunden geschlafen. Dann aufgestanden, ein wenig mein zeug gemacht und weitergeschlafen. ENDLICH!!!!
Und jetzt bin ich zuhause, das Wetter ist wider Erwarten schön und ich arbeite heute bei den Nachbarn.
Dieser Trip war einer der besten Dinge, die ich je erlebt hatte und ich bin so krass stolz auf mich und ich weiß jetzt, dass was alleine machen und ein Risiko eingehen in einem fremden Land sich immer lohnt und es einfach nur geil ist. Selbst mit meiner Pechsträhne am Ende, das hat einfach nur gerockt und war nur geil!!!