Nachtrag: Wir haben den melbourne Cup nicht verpasst, das Rennen, was wir gesehen haben, was um die 30 Sekunden ging, das war der Melbourne Cup! Und dafür machen die sich alle so schick und hören auf zu arbeiten (Ok das Saufen danach ist auch ganz wichtig, hab ich erfahren).
Das ist australische Kultur!!!
7.11.06
Der Melbourne Cup... und wir waren fast dabei
Heute war das Größte und Beste und DAS EREIGNIS in Australien: Der Malbourne Cup. Mein gastvater sagte, dass es der einzige Feiertag ist, wo alle arbeiten müssten, eigentlich.
Aber in Wirklichkeit sitzen alle vorm Fernseher oder sind live dabei, wenn sich hunderte von Pferden ein Rennen liefern.
Zuerst dachte ich, dass der Melbourne Cup für die Aussis ne Ausrede ist auch tagsüber total schick durch die Gegen zu laufen, sich zu teure Hüte zu kaufen und ab 1 nachmittags schon zu betrinken, aber weit gefehlt.
Die gehen wirklich total auf das Pferderennen ab. Faszinierend.
Meine Gastmutter wurde zum Melbourne Cup eingeladen, und hat sich auch dementsprechend schick gemacht.
Wir Aupairs wollten das Spektakel auch miterleben, in einem Pub, denn wenn man nicht live dabei ist, ist dort am besten die Stimmung zu spüren.
Also trafen wir uns, Susi, Katja und ich, um 2 in Balmain, denn mir wurde gesagt, dass das ca um 2 oder 3 anfängt, natürlich mit Sonia und Hugo, war ja während der Arbeitszeiten, und gingen in einen Pub. Da wo Kinder hindurften im Pub, dass war alles reserviert und da wo wir Platz hätten, durften keine Kinder hin.
Wir stellten fest, dass das Rennen schon längst im Gange war.
In dem nächsten Café wurde ein riesiges Zelt aufgebaut und dort drin war auch alles reserviert, aber wir haben vor dem Zelt noch Platz gefunden.
Also saßen wir draußen und unterhielten und und guckten den Kindern beim spielen zu, während die im Zelt auf einmal total euphorisch anfingen rumzuschreien. Das letzte Rennen war gestartet. Aber da wir nicht so wirklich an Pferderennen interessiert waren, eher an den Leuten, die da sich da so freuten oder
auch nicht, war das alles nicht ganz soooo aufregend.
Aber war schon interessant wieviele Menschen echt schick angezogen waren und dann solche Gefühlsausbrüche hatten und wir haben uns mit unseren Kindern auch amüsiert! Also waren alle glücklich, also fast alle!
Aber in Wirklichkeit sitzen alle vorm Fernseher oder sind live dabei, wenn sich hunderte von Pferden ein Rennen liefern.
Zuerst dachte ich, dass der Melbourne Cup für die Aussis ne Ausrede ist auch tagsüber total schick durch die Gegen zu laufen, sich zu teure Hüte zu kaufen und ab 1 nachmittags schon zu betrinken, aber weit gefehlt.
Die gehen wirklich total auf das Pferderennen ab. Faszinierend.

Meine Gastmutter wurde zum Melbourne Cup eingeladen, und hat sich auch dementsprechend schick gemacht.
Wir Aupairs wollten das Spektakel auch miterleben, in einem Pub, denn wenn man nicht live dabei ist, ist dort am besten die Stimmung zu spüren.
Also trafen wir uns, Susi, Katja und ich, um 2 in Balmain, denn mir wurde gesagt, dass das ca um 2 oder 3 anfängt, natürlich mit Sonia und Hugo, war ja während der Arbeitszeiten, und gingen in einen Pub. Da wo Kinder hindurften im Pub, dass war alles reserviert und da wo wir Platz hätten, durften keine Kinder hin.
Wir stellten fest, dass das Rennen schon längst im Gange war.
In dem nächsten Café wurde ein riesiges Zelt aufgebaut und dort drin war auch alles reserviert, aber wir haben vor dem Zelt noch Platz gefunden.
Also saßen wir draußen und unterhielten und und guckten den Kindern beim spielen zu, während die im Zelt auf einmal total euphorisch anfingen rumzuschreien. Das letzte Rennen war gestartet. Aber da wir nicht so wirklich an Pferderennen interessiert waren, eher an den Leuten, die da sich da so freuten oder
auch nicht, war das alles nicht ganz soooo aufregend. Aber war schon interessant wieviele Menschen echt schick angezogen waren und dann solche Gefühlsausbrüche hatten und wir haben uns mit unseren Kindern auch amüsiert! Also waren alle glücklich, also fast alle!
6.11.06
Freitag, Samstag, Sonntag
So, meine letzten Tage sahen wie folgt aus:
Freitag hab ich wieder 11 std gearbeitet, und dann sollte ich bei den Nachbarn arbeiten. Da mein Gastvater noch Pizza abgeholt hat, wurde das alles mit der Zeit ziemlich knapp, also haben wir uns bei den Nachbarn hingesetzt und dort gegessen, während die ausgegangen sind. Fand ich persönlich sehr merkwürdig, scheint aber hier total ok zu sein.
Um 12 war ich dann fertig und ich wollt noch in die Stadt, aber das war dann doch zu spät und so setzte ich mich mitten auf die Straße und schaute ein wenig auf die Anzacbridge und das war total merkwürdig, dass du dich in Sydney mitten auf die Straße setzen kannst und kein Schwein unterwegs ist und du siehst und hörst das Zentrum, die Feuerwehrautos, die anderen Leute und den Dampf und Musik und so weiter. War n ganz komisches Gefühl so weit weg und doch total nah zu sein.
Samstag haben meine Gastfamilie und ich einen tagesausflug gemacht,
wir sind zum Bondibeach gefahren und von dort aus in einer Open-Air Austellung gewesen. Das ging direkt an der Küste entlang und die Skulpuren waren auf den Felsen, das hatte schon was. 
Es war bloß wirklich windig und nass. Also echt nicht schön, also sind wir noch in ein Nobelimbiss gegangen und dort haben
wir lecker gegessen. Amüsant war das chinesische Pärchen, die sich da in dem Ding, was wirklich wie ein Restaurant aussah, Toast, Obst und Gemüse ausgepackt hat und dort erstmal gegessen haben. Fand ich total dreist, aber solang ich sowas nicht mache...
Zurück in Balmain angekommen haben wir erstmal alle ne Pause gemacht und dann kam die Susi vorbei, wir aßen und gingen in die Stadt. Wir wollten uns eigentlich mit den Leuten treffen, die wir letzte Woche in Kiama kennengelernt haben, aber die haben sich leider in Sydney verfahren und haben so die Georgestreet nicht finden können (was eigentlich unglaublich ist), da wo wir waren.
Ganz unetschlossen und eigentlich schon in Gedanken wieder zuhause im warmen Bett gingen wir in The Rocks in den ältesten Pub, da gabs nämlich eine Liveband. Doch irgendwie fanden die Leute in dem kleinen Pub das nicht so interessant, die haben Rugby geguckt, Australien gegen England. Australien hat verloren:-(
Dort haben wir jedenfalls Leute kennengelernt, die in der australischen Armee sind, der eine hatte Geburtstag und hat sich von seinen Leuten alles ausgeben lassen. Auch ganz merkwürdig.
Wir Aupairs hatten ja immernoch nicht den Ultimativen Platz zum Party machen gefunden und so dachten wir, da das Geburtstagskind in Sydney lebt, dass der Ahnung hat. Hatte er auch nicht, aber wir sind dann an einer Bar-Pub-Disko vorbeigelaufen und sind rein und haben bis 2 getanzt. War sehr lustig und diesmal auch keine Housemusik. Toll. Also Brooklyn Hotel kann man nur empfehlen.
Es war immernoch kalt und regnerisch und trotzdem sind die
Mädels (total am frieren) in ihren dünnen Kleidchen und High-heels durch die gegend gewatschelt. Wieso die nicht alle krank werden und ich schon zum 2.mal krank bin hier, versteh ich auch nicht.
Sonntag hab ich dann bis 10 geschlafen und um 3 haben Susi, Katja und ich uns in der Stadt getroffen. Auch wenn das Wetter
nicht besser war als davor (eher schlechter) wollten wir nicht Zuhause rumsitzen und sind dann in der Stadt auf und ab gelaufen, auf der Suche nach irgendwas. Mc Donalds war dann der Ort den wir fanden (ich weiß deprimierend, aber was solls) und dann wollten wir zur Motorshow, die hat aber sehr viel Eintritt gekostet, dann wollten wir ins Imax, dass ist aber 4mal so teuer wie in berlin und dann sind wir in ein Café gegangen, haben etwas getrunken und sind dann durch Wind und Regen wieder nach Hause.
Ja und heut hab ich mir meine Haare blauschwarz gemacht.. ich finds ganz ok, nicht umwerfend, aber ich wollt es unbedingt ausprobieren. Mal gucken, für wie lange meine Haare so bleiben
Denk an euch, grad bei dem Wetter, ich glaub ihr habt auch nicht viel besseres, aber wenigstens auch nicht viel schlechteres...
Freitag hab ich wieder 11 std gearbeitet, und dann sollte ich bei den Nachbarn arbeiten. Da mein Gastvater noch Pizza abgeholt hat, wurde das alles mit der Zeit ziemlich knapp, also haben wir uns bei den Nachbarn hingesetzt und dort gegessen, während die ausgegangen sind. Fand ich persönlich sehr merkwürdig, scheint aber hier total ok zu sein.
Um 12 war ich dann fertig und ich wollt noch in die Stadt, aber das war dann doch zu spät und so setzte ich mich mitten auf die Straße und schaute ein wenig auf die Anzacbridge und das war total merkwürdig, dass du dich in Sydney mitten auf die Straße setzen kannst und kein Schwein unterwegs ist und du siehst und hörst das Zentrum, die Feuerwehrautos, die anderen Leute und den Dampf und Musik und so weiter. War n ganz komisches Gefühl so weit weg und doch total nah zu sein.
Samstag haben meine Gastfamilie und ich einen tagesausflug gemacht,
wir sind zum Bondibeach gefahren und von dort aus in einer Open-Air Austellung gewesen. Das ging direkt an der Küste entlang und die Skulpuren waren auf den Felsen, das hatte schon was. 
Es war bloß wirklich windig und nass. Also echt nicht schön, also sind wir noch in ein Nobelimbiss gegangen und dort haben
wir lecker gegessen. Amüsant war das chinesische Pärchen, die sich da in dem Ding, was wirklich wie ein Restaurant aussah, Toast, Obst und Gemüse ausgepackt hat und dort erstmal gegessen haben. Fand ich total dreist, aber solang ich sowas nicht mache...Zurück in Balmain angekommen haben wir erstmal alle ne Pause gemacht und dann kam die Susi vorbei, wir aßen und gingen in die Stadt. Wir wollten uns eigentlich mit den Leuten treffen, die wir letzte Woche in Kiama kennengelernt haben, aber die haben sich leider in Sydney verfahren und haben so die Georgestreet nicht finden können (was eigentlich unglaublich ist), da wo wir waren.
Ganz unetschlossen und eigentlich schon in Gedanken wieder zuhause im warmen Bett gingen wir in The Rocks in den ältesten Pub, da gabs nämlich eine Liveband. Doch irgendwie fanden die Leute in dem kleinen Pub das nicht so interessant, die haben Rugby geguckt, Australien gegen England. Australien hat verloren:-(
Dort haben wir jedenfalls Leute kennengelernt, die in der australischen Armee sind, der eine hatte Geburtstag und hat sich von seinen Leuten alles ausgeben lassen. Auch ganz merkwürdig.Wir Aupairs hatten ja immernoch nicht den Ultimativen Platz zum Party machen gefunden und so dachten wir, da das Geburtstagskind in Sydney lebt, dass der Ahnung hat. Hatte er auch nicht, aber wir sind dann an einer Bar-Pub-Disko vorbeigelaufen und sind rein und haben bis 2 getanzt. War sehr lustig und diesmal auch keine Housemusik. Toll. Also Brooklyn Hotel kann man nur empfehlen.
Es war immernoch kalt und regnerisch und trotzdem sind die
Mädels (total am frieren) in ihren dünnen Kleidchen und High-heels durch die gegend gewatschelt. Wieso die nicht alle krank werden und ich schon zum 2.mal krank bin hier, versteh ich auch nicht.Sonntag hab ich dann bis 10 geschlafen und um 3 haben Susi, Katja und ich uns in der Stadt getroffen. Auch wenn das Wetter
nicht besser war als davor (eher schlechter) wollten wir nicht Zuhause rumsitzen und sind dann in der Stadt auf und ab gelaufen, auf der Suche nach irgendwas. Mc Donalds war dann der Ort den wir fanden (ich weiß deprimierend, aber was solls) und dann wollten wir zur Motorshow, die hat aber sehr viel Eintritt gekostet, dann wollten wir ins Imax, dass ist aber 4mal so teuer wie in berlin und dann sind wir in ein Café gegangen, haben etwas getrunken und sind dann durch Wind und Regen wieder nach Hause.
Ja und heut hab ich mir meine Haare blauschwarz gemacht.. ich finds ganz ok, nicht umwerfend, aber ich wollt es unbedingt ausprobieren. Mal gucken, für wie lange meine Haare so bleibenDenk an euch, grad bei dem Wetter, ich glaub ihr habt auch nicht viel besseres, aber wenigstens auch nicht viel schlechteres...
2.11.06
Der Frühling ist da!!!
Ja, es ist soweit, der Frühling ist da.
Das bedeutet, dass komische Grillen bis spät in die Nacht zirpen, die Vögel trotz VORstellen der Zeit jetzt um 6 Uhr morgens und nicht um 7 erst anfangen zu zwitschern,
die Blumen blühen, der Himmel blau ist und überall Pärchen durch die Gegend rennen...
Und da dies mein zweiter Frühling in diesem Jahr ist und ich in 4 Monaten wieder einen haben werde, ist das jetzt alles nicht ganz so aufregend für mich, aber was solls.
Genießen kann ich das eh nicht, denn ich bin ja auch zum arbeiten hier.
Meinen jüngsten Erfolg (grade mal 5 std alt) konnte ich heute verzeichnen, denn ich habe die Kleine geknackt! Ich habe sie trocken gekriegt, mit ein bisschen lügen, ein paar Diskussionen (sie ist grad in der "Why???"-Phase) ein paar Tränen und einigen Tropfen ins Klo (die letzten beiden Punkte waren ihrerseits).
Ich bin sehr stolz auf mich.
Ich war auch heut mit ihr schwimmen, und unser Schwimmlehrer will jetzt unbedingt deutsch lernen, er kann jetzt schon "strampeln" "steh" und "danke" sagen, großartig, ne? FInd ich toll, dass ich als Ausländer auch zum lernen inspiriere..
Danach sind wir durch die Gegend gelaufen und haben uns all die Blumen angeguckt und ich musste doch ein wenig kämpfen, damit die Kleine die nicht alle rausreißt (was sollen denn die Nachbarn denken:-?
Irgendwie komisch, wie man sich als kleiner Mensch noch viel mehr dafür interessiert und stundenlang auf ein und dieselbe Blume starren kann. ICH WILL AUCH WIEDER SO UNSCHULDIG UND WISSBEGIERIG SEIN!!
mir fehlt das voll. Früher war kein Stein oder Baum vor mir sicher bestiegen zu werden (Keine bösen Gedanken bitte, wir sind hier im öffentlichem Internet) und jetzt guckt man sich was an, macht, wenns hübsch is noch n paar Bilder und geht weiter. Schon komisch, alt werden is doch irgendwie doof. Da fällt mir ein, dass ich bald Geburtstag habe. Alle hier wollen irgendwas mit mir machen, ich würd aber gern unter meiner Decke bleiben, bis der Tag vorbei ist. Die magische 2 vor einer 0!! Gott oh gott oh gott, die letzte Null in meinem Alter hatte ich vor fast 10 Jahren... Grauenhaft!!!
Aber wenigstens werden die Alterserscheinungen nich so offensichtlich sein, keine Konzentration und vergesslich hab ich bzw bin ich ja schon, dann is doch alles in Butter.
Aber was cool ist, dass ich mir immer gewünscht hab im Sommer Geburtstag zu haben, denn das ist irgendwie viel cooler
und man hat viel mehr Möglichkeiten zu feiern, und das kann ich hier mal machen. Ich rede mir einfach ein 15 zu werden, das klappt schon alles...
es ist jetzt auch schon spät, so spät, dass die Grillen sogar aufgehört haben zu zirpen, dass ist ein gutes Zeichen.
Morgen wird weiter klotrainiert und Frühling genossen.

Wie die Kleine immer sagt: SMIIIIIÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖLL (wers nicht erraten hat, dass Foto wurde bei irgendeinem "Ö" aufgenommen.
Das bedeutet, dass komische Grillen bis spät in die Nacht zirpen, die Vögel trotz VORstellen der Zeit jetzt um 6 Uhr morgens und nicht um 7 erst anfangen zu zwitschern,
die Blumen blühen, der Himmel blau ist und überall Pärchen durch die Gegend rennen...Und da dies mein zweiter Frühling in diesem Jahr ist und ich in 4 Monaten wieder einen haben werde, ist das jetzt alles nicht ganz so aufregend für mich, aber was solls.
Genießen kann ich das eh nicht, denn ich bin ja auch zum arbeiten hier.
Meinen jüngsten Erfolg (grade mal 5 std alt) konnte ich heute verzeichnen, denn ich habe die Kleine geknackt! Ich habe sie trocken gekriegt, mit ein bisschen lügen, ein paar Diskussionen (sie ist grad in der "Why???"-Phase) ein paar Tränen und einigen Tropfen ins Klo (die letzten beiden Punkte waren ihrerseits).
Ich bin sehr stolz auf mich.
Ich war auch heut mit ihr schwimmen, und unser Schwimmlehrer will jetzt unbedingt deutsch lernen, er kann jetzt schon "strampeln" "steh" und "danke" sagen, großartig, ne? FInd ich toll, dass ich als Ausländer auch zum lernen inspiriere..
Danach sind wir durch die Gegend gelaufen und haben uns all die Blumen angeguckt und ich musste doch ein wenig kämpfen, damit die Kleine die nicht alle rausreißt (was sollen denn die Nachbarn denken:-?
Irgendwie komisch, wie man sich als kleiner Mensch noch viel mehr dafür interessiert und stundenlang auf ein und dieselbe Blume starren kann. ICH WILL AUCH WIEDER SO UNSCHULDIG UND WISSBEGIERIG SEIN!!
mir fehlt das voll. Früher war kein Stein oder Baum vor mir sicher bestiegen zu werden (Keine bösen Gedanken bitte, wir sind hier im öffentlichem Internet) und jetzt guckt man sich was an, macht, wenns hübsch is noch n paar Bilder und geht weiter. Schon komisch, alt werden is doch irgendwie doof. Da fällt mir ein, dass ich bald Geburtstag habe. Alle hier wollen irgendwas mit mir machen, ich würd aber gern unter meiner Decke bleiben, bis der Tag vorbei ist. Die magische 2 vor einer 0!! Gott oh gott oh gott, die letzte Null in meinem Alter hatte ich vor fast 10 Jahren... Grauenhaft!!! Aber wenigstens werden die Alterserscheinungen nich so offensichtlich sein, keine Konzentration und vergesslich hab ich bzw bin ich ja schon, dann is doch alles in Butter.
Aber was cool ist, dass ich mir immer gewünscht hab im Sommer Geburtstag zu haben, denn das ist irgendwie viel cooler
und man hat viel mehr Möglichkeiten zu feiern, und das kann ich hier mal machen. Ich rede mir einfach ein 15 zu werden, das klappt schon alles...es ist jetzt auch schon spät, so spät, dass die Grillen sogar aufgehört haben zu zirpen, dass ist ein gutes Zeichen.
Morgen wird weiter klotrainiert und Frühling genossen.

Wie die Kleine immer sagt: SMIIIIIÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖLL (wers nicht erraten hat, dass Foto wurde bei irgendeinem "Ö" aufgenommen.
30.10.06
South Coast... Man, was für ein Wochenende.
Also, Susi und ich haben letzte Woche ein Auto gebucht, mit dem wir Freitag, um halb 11 aus der City losgefahren sind. Es war ein alter Toyota Combi, Tank leer, dreckig wegen der „Vorbesitzer“, jedoch Automatik und total cool mit schwarz-roten Sitzbezügen und gaaaaaaannnzzzz viel Platz. Es hat mich ziemlich an Hannahs Auto erinnert.

Susi und ich haben uns aber noch bevor wir das Auto geholt haben getroffen um bei Paddys Market lecker Obst einzukaufen.
Wir trafen uns sehr früh, denn wir wollten doch unsere Zeit nutzen, die wegen des Mietwagenverleihers jeden Tag schrumpfte. Zuerst hieß es, wir könnten ihn Donnerstag Abend abholen, dann Freitag um 10 und dann doch um 11.
Als ich an unserem Treffpunkt ankam musste ich total anfangen zu lachen. Ich hatte zwei Taschen und meine Handtasche bis oben hin voll mit dem Essen, was wir uns Dienstag gekauft hatten für den Trip, einer Decke und natürlich Klamotten, Unterlagen und Technickkram und Susi hatte ihrerseits so n Riesenrucksack mit allem möglichem. Wir sahen aus, als würden wir 3 Wochen verreisen, aber wenn man ohne Hotel und irgendwas durch die Pampa ziehen will, braucht man halt (grad als Mädchen) viel Kram.
Zusammen mit dem gekauften Obst war es aber dann doch ZU viel und wir nahmen (wir hatten beide die Nacht davor nicht allzuviel geschlafen) uns ein Taxi zu unserm Autoverleiher.
Der hatte aber noch zu, also erst einmal einen Kaffe getrunken und Punkt 10 standen wir vor der Tür und haben dann doch schon früher unsere Schrottmühle bekommen. Hätten wir eine Stunde gewartet, wäre er noch gewaschen worden, aber wir wollten nicht warten!
Nach ein paar Fahrübungen und allgemeinen Fragen zum Linksverkehr sind wir los.
Da trat auch schon das erste Problem auf: Leerer Tank und im Zentrum weit und breit keine Tankstelle. Also habe ich, während wir fuhren die anderen Menschen in den Autos zugewunken und gefragt, wo denn hier ne Tankstelle wäre und einer, in einem großen Laster war so nett uns dorthin zu lotsen. Wir fuhren ihm also brav hinterher, das Tanklicht leuchtete gefährlich rot. Er auf die Autobahn, wir hinterher, in mehrere Tunnel, wenn wir dort stehenbleiben würden, gäbe es kein Entrinnen und irgendwann, wir waren schon längst aus Sydney raus, hat er uns in ein kleines Dorf gelotst, wo dann die Tankstelle war. Wir haben uns brav bedankt, haben getankt und dann kam das nächste Problem: Susi gibt Klara den Autoschlüssel und Klara legt ihn, weil sie was gesucht hat, irgendwo hin. Also mussten wir dann erstmal den Autoschlüssel suchen, was Susi natürlich nicht so toll fand, denn sie hat grade erst Dienstag oder so ihren Hausschlüssel verlegt.
Wir haben ihn gefunden, und sind nach ein paar verzwickten Abzweigungen wieder los auf den Highway. Rollen waren bei uns klar verteilt, ich war der Guide und Susi die Fahrerin. Und Susi machte ihren Job großartig, ohne jede Vorkenntnis vom australischem Linksverkehr hat sie alle Hürden und Schwierigkeiten toll überwunden. Natürlich fuhren wir auch ein paar mal auf der falschen Spur, aber dank Susis schnellen Reaktionen ist uns nichts passiert.
Wir hatten schon einen genauen Plan, wie und was wir machen wollen.
Ich werde noch eine günstige Karte von New South Wales finden und dan kann ich euch genau zeigen, wo wir langgefahren sind.

Wir sind verdammt viel gefahren! Und durch faszinierende Landschaften, kleinen graßgrünen Hügeln mit Kühen, Pferden und Schafen, Berge mit Eukalyptus und kahle Steppen. Es war großartig und ich war nur am fotografieren und die Susi war am fahren.
Wir hatten den Tip bekommen auf der Strecke zu den Fitzroy Falls zu gehen, was wir auch taten. Das war großartig, ein Wasserfall, der total tief ging und in einer atemberaumbenden Baumlandschaft verschwand. Klein wenig Ähnlichkeit zu den Blue Mountains, da waren auch alle Berge blau irgendwie. Wir wollten auch noch die Twinfalls sehen, die nur 800 meter von dem großen entfernt war, aber da war irgendwie kein Wasser in dem Wasserfall. Traurig. Auf dem Rückweg zum Auto liefen wir an einer Reisegruppe vorbei, die sich alle gierig irgendwelche Blätter in den Mund schoben. Faszinierend...
Irgendwann hielten wir wieder, um in einem kleinem Dorf (ich glaub es bestand aus 3 Farmen) den „Best Pie of the World“ zu genießen, der sah aber irgendwie eklig aus also haben wir uns mit Cookies begnügt, die waren total lecker. Der Laden war total süß, so n richtig alter Tante Emma laden, da war Post, Schreibwarenhandel, Bäckerei und Zeitungsladen, alles in einem und dann in nem total süßen Stil eingerichtet.
UND WEITER GEHTS!!!

Wir weiter durch Berge, Wiesen und Steppen gefahren um unserem Tagesziel entgegen zu kommen, JERVIS BAY.

Dort angekommen (wir haben erstmal für den Nationalpark um Jervis Bay Eintritt gezahlt, unüblich) haben wir unsere Schuhe ausgezogen und sind am Strand entlanggelaufen, unsere Schuhe haben wir schlauerweise einfach dort am Anfang des Wegen zurückgelassen.
Der Strand war total schön, weiß mit ganz vielen Muscheln und Felsen zwischendurch. Wir liefen so weit, bis wir dann so n ganz dicken wilden Pelikan am Ende des Strandes gesehen, fotografiert und gefilmt haben, dann gings wieder zurück. Inzwischem war es 4 Uhr und doch sehr windig. Unsere Schuhe waren Gott sei Dank noch da, jippih!
Da es aber erst 4 war und es noch hell und wir noch wach waren, haben wir uns wieder in die Karre geschwungen und sind dann zu unserem Samstagstagesziel gefahren, Pebbly Beach, der Strand mit den Känguruhs, die ganz zahm sind.
Davor kamen wir aber noch in eine Kuhherde, die dann um uns herum auf der Straße vorbeizog, echt cool.
Als wir dort ankamen war es stockduster, und wir mussten nen ganz blöden Schotterweg durch den Wald zum Strand fahren mit Schlaglöchern, dunklen Wäldern und ganz viel Schatten.
Am Ende des Weges befand sich ein Campingplatz, wo wir eigentlich Samstag übernachten wollten.
Naja, Nevermind, wir also dahin, die hinteren Sitze zurückgeklappt und unsere Betten zurecht gemacht (wir hatten keine Zelte und haben im Auto übernachtet) und erstmal richtig gut zu Abend gegessen.
Es war 8, wir immernoch hellwach und auf der Suche nach irgendwas, was wir tun könnten, denn wenn man so schnell ist wie wir hat man irgendwie immernoch total viel Zeit.
Wir kamen auf die schlaue Idee mal zum Strand runterzuwandern, der nur 200 meter entfernt war. Wir liefen durch den Wald und über eine Wiese, wo sich die Susi noch beschwerte, wieso denn so viel Schafkacke auf dem Boden liegen würde (wir konnten das durch Susis Handylicht, welches sehr gut als Taschenlampe funktionierte, sehen) und dann sahen wir es.
Känguruhs, mindestens 20 Stück, alle um uns herum, und hätten wir das Licht nicht gehabt, wären wir garantiert dadrüber gestolpert.
Da es aber echt kalt und windig war und die gefressen haben, wollten wir nicht weiter stören und haben uns dann nach ner Zeit wieder ins Auto begeben und haben versucht zu schlafen.
Es war hart. Zu hart. Ich hatte das Gefühl, dass ich die ganze Nacht nicht geschlafen hätte, Susi hat das irgendwie nicht so viel ausgemacht. Echt unbequem, ein wenig kalt und auch ziemlich eng, aber ich muss wohl doch irgendwann eingeschlafen sein, sonst wär ich den Samstag über nicht so fit gewesen, wie ich es war.

Naja, jedenfalls waren wir Samstag früh so um 7 wach, haben gefrühstückt, sind noch einmal an den Strand (es war immernoch kalt aber wenigstens sonnig) und noch ein paar Kängurus beobachtet,
das eine hatte auch ein ganz großes Baby im Beutel, und das Känguruhmännchen daneben war irgendwie ziemlich horny, das konnte man auch sehr gut beobachten.
Da wir aber unser Samstagziel am schon am Freitag erreicht hatten, wussten wir nicht wirklich, was man noch so tun könnte, aber es gibt immer irgendwas zu sehen.
Wieso also nicht die Hauptstadt?

Wir also los, noch einen Abstecher zu Batemans Bay gemacht, und ab nach Canberra. Auf dem Weg dorthin sprang ein Känguruh über die Straße und wir haben wieder wunderschöne Landschaften gesehen und irgendwie total viele überfahrene Tiere, Kakadus, Känguruhs, Füchse und auch diese australischen Igel mit den langen Nasen (es tut mir Leid, ich hab den Namen grad vergessen). War irgendwie traurig, aber wir sind ganz schnell mit dem Auto weitergefahren, haben uns die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und waren ganz gespannt, ob Canberra wirklich so unspektaklär ist, wie alle gesagt haben..
Dort angekommen wussten wir es: JA!
Die Stadt war wie eine Geisterstadt, wirklich mitten ins Nirgendwo gesetzt (für die Interesierten: Canberra gibts nur weil sich Melbourne und Sydney nicht einigen konnten wer die Hauptstadt ist, also haben sie in der mitte Canberra bauen lassen).
Aber da geht ja mal GAAAAAR NICHTS! Kaum Menschen, kaum Autos und total uninteressant.
Natürlcih haben wir uns dann dort noch das Government House angeguckt, und einer der wenigen Menschen, ein Australier mit deutschen Eltern hat uns gesagt, dass wir den einen Berg hochfahren sollten, denn von dort kann man sich alles ganz toll angucken.
Wir sind auch nach einigen Irrungen und Wirrungen den Berg hoch, aber wir haben keine Aussicht gefunden. Aber dafür ganz viel ganz bunte Papageien, hihi.
Also wieder runter und wieder los, wo auch immer hin.
Es war 12 Uhr. und wir fuhren dann eine andere Strecke wieder hoch, aber diesmal nach Kiama, das ist ca 2 Std von Sydney entfernt.


Wieder Landschaft angeguckt, und Berge hoch und wieder runtergefahren und irgendwann haben wir dann doch eine Pause gemacht und in Moss Vale Fish & Chips gegessen, in dem einzigen Laden der dort offen hatte.
Es war Samstag mittag und ich fand es total krass, dass da nur ein Laden auf hatte, die anderen Cafés und Restaurants hatten alle zu.
Wir sind nach dem Essen weiter gefahren, zu dem Ort Kiama, dort sind die größten Attraktionen das Blowhole (Blaseloch), ein kleiner Spalt der, wenn eine Welle kommt, eine große Fontäne ausspuckt. Dann gibts da auch den Leuchtturm, ganz süß, und natürlich die Felsen an der Küste, die einen das Gefühl gab, ganz klein und kraftlos angesichts der großen Wellen und Wassermassen zu sein.

Wir fuhren danach noch durch die Gegend und wollten dann (wir wollten nicht wieder um 9 ins Bett gehen) noch in den Bowlingclub gehen, ein wenig bowlen. Der Bowhling Club hatte bloß irgendwie keine Bowlingbahn, nur eine Bar und Fernseher mit Sport und einen riesigen Billliardtisch. Dort war aber das ganze Dorf versammelt, jung und alt. Wir haben dann Billiard gespielt
und ein paar Leute kennengelernt, die uns dann noch in einen anderen Pub mitgenommen haben, der auch ganz nett war, aber die da irgendwie nur Housemusik hören, haben wir uns um 12 wieder verzogen, haben unser Auto wieder an die Klippen gestellt und diesmal unsere Vordersitze zurückgeschraubt und dann dort geschlafen. Das war viel bequemer und für jeden, der im Auto schlafen muss, das Ultimative.

Sonntag früh sind wir wieder früh aufgestanden haben uns aber total viel Zeit gelassen, denn wir hatten ja auch viel Zeit. Nach dem Frühstück sind wir los und sind ein wenig durch die Stadt gelaufen, die total süß war. Und kommunikativ, so wie es im Reiseführer stand. Wir haben uns mit einigen unterhalten und hatten viel Spaß.
Wir sind dann zu einem einsamen riesigen Strand gefahren, haben und in die Sonne gelegt und entspannt.
Da wir immernoch total viel zeit hatten sind wir dort in der Gegend noch ein bisschen klettern gegangen, denn dort gibt es total viele Gesteinsformationen, die unglaublich aussehen.
Dann fing unser Tank an zu blinken, er war wieder leer. Aber da wir das Auto auch wieder leer abgeben sollten, haben wir auch nicht mehr nachgefüllt. Und da wir noch ne gute Strecke zu fahren hatten, sind wir nur noch zurückgerollt, das war total lustig, denn auf dem Highway sind ja viele Autos, aber keiner war aggressiv, keiner hat gehupt und wir kamen so zurück, langsam, gechillt und mit leerem Tank.
Es war ein unglaublicher Trip, wir haben so viel gesehen und erlebt und New South Wales hat wirklich so viele unterschiedliche Fassetten und es war einfach unglaublich.
Mein erster Trip, nur mit Susi.



Susi und ich haben uns aber noch bevor wir das Auto geholt haben getroffen um bei Paddys Market lecker Obst einzukaufen.
Wir trafen uns sehr früh, denn wir wollten doch unsere Zeit nutzen, die wegen des Mietwagenverleihers jeden Tag schrumpfte. Zuerst hieß es, wir könnten ihn Donnerstag Abend abholen, dann Freitag um 10 und dann doch um 11.
Als ich an unserem Treffpunkt ankam musste ich total anfangen zu lachen. Ich hatte zwei Taschen und meine Handtasche bis oben hin voll mit dem Essen, was wir uns Dienstag gekauft hatten für den Trip, einer Decke und natürlich Klamotten, Unterlagen und Technickkram und Susi hatte ihrerseits so n Riesenrucksack mit allem möglichem. Wir sahen aus, als würden wir 3 Wochen verreisen, aber wenn man ohne Hotel und irgendwas durch die Pampa ziehen will, braucht man halt (grad als Mädchen) viel Kram.
Zusammen mit dem gekauften Obst war es aber dann doch ZU viel und wir nahmen (wir hatten beide die Nacht davor nicht allzuviel geschlafen) uns ein Taxi zu unserm Autoverleiher.
Der hatte aber noch zu, also erst einmal einen Kaffe getrunken und Punkt 10 standen wir vor der Tür und haben dann doch schon früher unsere Schrottmühle bekommen. Hätten wir eine Stunde gewartet, wäre er noch gewaschen worden, aber wir wollten nicht warten!
Nach ein paar Fahrübungen und allgemeinen Fragen zum Linksverkehr sind wir los.
Da trat auch schon das erste Problem auf: Leerer Tank und im Zentrum weit und breit keine Tankstelle. Also habe ich, während wir fuhren die anderen Menschen in den Autos zugewunken und gefragt, wo denn hier ne Tankstelle wäre und einer, in einem großen Laster war so nett uns dorthin zu lotsen. Wir fuhren ihm also brav hinterher, das Tanklicht leuchtete gefährlich rot. Er auf die Autobahn, wir hinterher, in mehrere Tunnel, wenn wir dort stehenbleiben würden, gäbe es kein Entrinnen und irgendwann, wir waren schon längst aus Sydney raus, hat er uns in ein kleines Dorf gelotst, wo dann die Tankstelle war. Wir haben uns brav bedankt, haben getankt und dann kam das nächste Problem: Susi gibt Klara den Autoschlüssel und Klara legt ihn, weil sie was gesucht hat, irgendwo hin. Also mussten wir dann erstmal den Autoschlüssel suchen, was Susi natürlich nicht so toll fand, denn sie hat grade erst Dienstag oder so ihren Hausschlüssel verlegt.
Wir haben ihn gefunden, und sind nach ein paar verzwickten Abzweigungen wieder los auf den Highway. Rollen waren bei uns klar verteilt, ich war der Guide und Susi die Fahrerin. Und Susi machte ihren Job großartig, ohne jede Vorkenntnis vom australischem Linksverkehr hat sie alle Hürden und Schwierigkeiten toll überwunden. Natürlich fuhren wir auch ein paar mal auf der falschen Spur, aber dank Susis schnellen Reaktionen ist uns nichts passiert.
Wir hatten schon einen genauen Plan, wie und was wir machen wollen.
Ich werde noch eine günstige Karte von New South Wales finden und dan kann ich euch genau zeigen, wo wir langgefahren sind.

Wir sind verdammt viel gefahren! Und durch faszinierende Landschaften, kleinen graßgrünen Hügeln mit Kühen, Pferden und Schafen, Berge mit Eukalyptus und kahle Steppen. Es war großartig und ich war nur am fotografieren und die Susi war am fahren.
Wir hatten den Tip bekommen auf der Strecke zu den Fitzroy Falls zu gehen, was wir auch taten. Das war großartig, ein Wasserfall, der total tief ging und in einer atemberaumbenden Baumlandschaft verschwand. Klein wenig Ähnlichkeit zu den Blue Mountains, da waren auch alle Berge blau irgendwie. Wir wollten auch noch die Twinfalls sehen, die nur 800 meter von dem großen entfernt war, aber da war irgendwie kein Wasser in dem Wasserfall. Traurig. Auf dem Rückweg zum Auto liefen wir an einer Reisegruppe vorbei, die sich alle gierig irgendwelche Blätter in den Mund schoben. Faszinierend...
Irgendwann hielten wir wieder, um in einem kleinem Dorf (ich glaub es bestand aus 3 Farmen) den „Best Pie of the World“ zu genießen, der sah aber irgendwie eklig aus also haben wir uns mit Cookies begnügt, die waren total lecker. Der Laden war total süß, so n richtig alter Tante Emma laden, da war Post, Schreibwarenhandel, Bäckerei und Zeitungsladen, alles in einem und dann in nem total süßen Stil eingerichtet.
UND WEITER GEHTS!!!

Wir weiter durch Berge, Wiesen und Steppen gefahren um unserem Tagesziel entgegen zu kommen, JERVIS BAY.

Dort angekommen (wir haben erstmal für den Nationalpark um Jervis Bay Eintritt gezahlt, unüblich) haben wir unsere Schuhe ausgezogen und sind am Strand entlanggelaufen, unsere Schuhe haben wir schlauerweise einfach dort am Anfang des Wegen zurückgelassen.
Der Strand war total schön, weiß mit ganz vielen Muscheln und Felsen zwischendurch. Wir liefen so weit, bis wir dann so n ganz dicken wilden Pelikan am Ende des Strandes gesehen, fotografiert und gefilmt haben, dann gings wieder zurück. Inzwischem war es 4 Uhr und doch sehr windig. Unsere Schuhe waren Gott sei Dank noch da, jippih!
Da es aber erst 4 war und es noch hell und wir noch wach waren, haben wir uns wieder in die Karre geschwungen und sind dann zu unserem Samstagstagesziel gefahren, Pebbly Beach, der Strand mit den Känguruhs, die ganz zahm sind.
Davor kamen wir aber noch in eine Kuhherde, die dann um uns herum auf der Straße vorbeizog, echt cool.Als wir dort ankamen war es stockduster, und wir mussten nen ganz blöden Schotterweg durch den Wald zum Strand fahren mit Schlaglöchern, dunklen Wäldern und ganz viel Schatten.
Am Ende des Weges befand sich ein Campingplatz, wo wir eigentlich Samstag übernachten wollten.
Naja, Nevermind, wir also dahin, die hinteren Sitze zurückgeklappt und unsere Betten zurecht gemacht (wir hatten keine Zelte und haben im Auto übernachtet) und erstmal richtig gut zu Abend gegessen.
Es war 8, wir immernoch hellwach und auf der Suche nach irgendwas, was wir tun könnten, denn wenn man so schnell ist wie wir hat man irgendwie immernoch total viel Zeit.
Wir kamen auf die schlaue Idee mal zum Strand runterzuwandern, der nur 200 meter entfernt war. Wir liefen durch den Wald und über eine Wiese, wo sich die Susi noch beschwerte, wieso denn so viel Schafkacke auf dem Boden liegen würde (wir konnten das durch Susis Handylicht, welches sehr gut als Taschenlampe funktionierte, sehen) und dann sahen wir es.
Känguruhs, mindestens 20 Stück, alle um uns herum, und hätten wir das Licht nicht gehabt, wären wir garantiert dadrüber gestolpert. Da es aber echt kalt und windig war und die gefressen haben, wollten wir nicht weiter stören und haben uns dann nach ner Zeit wieder ins Auto begeben und haben versucht zu schlafen.
Es war hart. Zu hart. Ich hatte das Gefühl, dass ich die ganze Nacht nicht geschlafen hätte, Susi hat das irgendwie nicht so viel ausgemacht. Echt unbequem, ein wenig kalt und auch ziemlich eng, aber ich muss wohl doch irgendwann eingeschlafen sein, sonst wär ich den Samstag über nicht so fit gewesen, wie ich es war.

Naja, jedenfalls waren wir Samstag früh so um 7 wach, haben gefrühstückt, sind noch einmal an den Strand (es war immernoch kalt aber wenigstens sonnig) und noch ein paar Kängurus beobachtet,
das eine hatte auch ein ganz großes Baby im Beutel, und das Känguruhmännchen daneben war irgendwie ziemlich horny, das konnte man auch sehr gut beobachten.Da wir aber unser Samstagziel am schon am Freitag erreicht hatten, wussten wir nicht wirklich, was man noch so tun könnte, aber es gibt immer irgendwas zu sehen.
Wieso also nicht die Hauptstadt?

Wir also los, noch einen Abstecher zu Batemans Bay gemacht, und ab nach Canberra. Auf dem Weg dorthin sprang ein Känguruh über die Straße und wir haben wieder wunderschöne Landschaften gesehen und irgendwie total viele überfahrene Tiere, Kakadus, Känguruhs, Füchse und auch diese australischen Igel mit den langen Nasen (es tut mir Leid, ich hab den Namen grad vergessen). War irgendwie traurig, aber wir sind ganz schnell mit dem Auto weitergefahren, haben uns die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und waren ganz gespannt, ob Canberra wirklich so unspektaklär ist, wie alle gesagt haben..
Dort angekommen wussten wir es: JA!
Die Stadt war wie eine Geisterstadt, wirklich mitten ins Nirgendwo gesetzt (für die Interesierten: Canberra gibts nur weil sich Melbourne und Sydney nicht einigen konnten wer die Hauptstadt ist, also haben sie in der mitte Canberra bauen lassen).Aber da geht ja mal GAAAAAR NICHTS! Kaum Menschen, kaum Autos und total uninteressant.
Natürlcih haben wir uns dann dort noch das Government House angeguckt, und einer der wenigen Menschen, ein Australier mit deutschen Eltern hat uns gesagt, dass wir den einen Berg hochfahren sollten, denn von dort kann man sich alles ganz toll angucken.
Wir sind auch nach einigen Irrungen und Wirrungen den Berg hoch, aber wir haben keine Aussicht gefunden. Aber dafür ganz viel ganz bunte Papageien, hihi.
Also wieder runter und wieder los, wo auch immer hin.
Es war 12 Uhr. und wir fuhren dann eine andere Strecke wieder hoch, aber diesmal nach Kiama, das ist ca 2 Std von Sydney entfernt.


Wieder Landschaft angeguckt, und Berge hoch und wieder runtergefahren und irgendwann haben wir dann doch eine Pause gemacht und in Moss Vale Fish & Chips gegessen, in dem einzigen Laden der dort offen hatte.
Es war Samstag mittag und ich fand es total krass, dass da nur ein Laden auf hatte, die anderen Cafés und Restaurants hatten alle zu.
Wir sind nach dem Essen weiter gefahren, zu dem Ort Kiama, dort sind die größten Attraktionen das Blowhole (Blaseloch), ein kleiner Spalt der, wenn eine Welle kommt, eine große Fontäne ausspuckt. Dann gibts da auch den Leuchtturm, ganz süß, und natürlich die Felsen an der Küste, die einen das Gefühl gab, ganz klein und kraftlos angesichts der großen Wellen und Wassermassen zu sein.

Wir fuhren danach noch durch die Gegend und wollten dann (wir wollten nicht wieder um 9 ins Bett gehen) noch in den Bowlingclub gehen, ein wenig bowlen. Der Bowhling Club hatte bloß irgendwie keine Bowlingbahn, nur eine Bar und Fernseher mit Sport und einen riesigen Billliardtisch. Dort war aber das ganze Dorf versammelt, jung und alt. Wir haben dann Billiard gespielt
und ein paar Leute kennengelernt, die uns dann noch in einen anderen Pub mitgenommen haben, der auch ganz nett war, aber die da irgendwie nur Housemusik hören, haben wir uns um 12 wieder verzogen, haben unser Auto wieder an die Klippen gestellt und diesmal unsere Vordersitze zurückgeschraubt und dann dort geschlafen. Das war viel bequemer und für jeden, der im Auto schlafen muss, das Ultimative. 
Sonntag früh sind wir wieder früh aufgestanden haben uns aber total viel Zeit gelassen, denn wir hatten ja auch viel Zeit. Nach dem Frühstück sind wir los und sind ein wenig durch die Stadt gelaufen, die total süß war. Und kommunikativ, so wie es im Reiseführer stand. Wir haben uns mit einigen unterhalten und hatten viel Spaß.
Wir sind dann zu einem einsamen riesigen Strand gefahren, haben und in die Sonne gelegt und entspannt.
Da wir immernoch total viel zeit hatten sind wir dort in der Gegend noch ein bisschen klettern gegangen, denn dort gibt es total viele Gesteinsformationen, die unglaublich aussehen.
Dann fing unser Tank an zu blinken, er war wieder leer. Aber da wir das Auto auch wieder leer abgeben sollten, haben wir auch nicht mehr nachgefüllt. Und da wir noch ne gute Strecke zu fahren hatten, sind wir nur noch zurückgerollt, das war total lustig, denn auf dem Highway sind ja viele Autos, aber keiner war aggressiv, keiner hat gehupt und wir kamen so zurück, langsam, gechillt und mit leerem Tank.
Es war ein unglaublicher Trip, wir haben so viel gesehen und erlebt und New South Wales hat wirklich so viele unterschiedliche Fassetten und es war einfach unglaublich.
Mein erster Trip, nur mit Susi.


22.10.06
Bildung Teil 2 und Tiere Teil 4
Samstags Mittags hatten Susi, Katja, Janina und ich Zeit um ein wenig Bildung zu haschen. Ist ja auch wichtig, ich hab teilweise schon das Gefühl, dass mein Gehirn verweicht.
Aber wie Mädchen nunmal sind, erstmal das Aufeinandertreffen wurde wieder schwierig, die einen fuhren dahin, die anderen
dort, ich wartete unten bei der Ubahn, während Janina bei den Stufen wartete und es war SEHR kalt!
Nach einer Stunde haben wir uns alle zusammengefunden und wollten in das Police-Museum, aber sind dann doch in das
Sydney Museum gegangen. Dank Janina und ihrem Hostelausweis haben wir alle nur 5 anstelle von 10 Dollarn Eintritt gezahlt, und Dank unserer kriminellen Ader haben wir trotz Verbots Fotos gemacht (aber bitte niemanden erzählen).
Wir möchten doch alles so genau wie möglich dokumentieren, denn in einem Monat und 3 Wochen gehts für mich doch schon wieder ab in die Heimat.
Dann kamen wir durch Zufall in die Sydney Bibliothek und die war nur ein Traum. Wunderschön alt, es hat nach Buch gerochen, mit kleinen Balkonen und vielen wissensdurstigen Menschen, was für ein Gefühl.

Die Mädels im Queen Victoria Building, was schon in Weihnachtsschmuck erstrahlt!
Der heutige Tag begann schon tierisch, wieder haben wir eine Huntsmanspinne im Haus entdeckt, groß, haarig und braun.
Deswegen hab ich mich auch heut entschlossen, zusammen mit meiner Gastfamilie in den Fatherdale Tierpark zu fahren, der ist eine Stunde von Sydney entfernt und es gab wieder einmal wunderschöne Tiere zu bestaunen.

Das Eingangsschild, ich fands irgendwie lustig;-)

Ich mit einem Kukkaburra ( dem lachenden Hans), find aber nicht, dass er wie ein typischer Hans aussieht.

Ein riesiger Vogel, der mich irgendwie böse anguckte...

Koalakuscheln, diesmal aber noch besser als im Koalapark!

Der tasmanische Teufel! Sein Kumpel rannte im Gehege immer im Kreis, total irre!

Ich und ein Rotes Känguruh, dass ist die größte Känguruhart! Richtig schön

Was ganz besonderes, ein Albinokänguruh, passend dazu gabs auch den Albinopfau, aber ich denk, dass sind erstmal genug Fotos!!!
Aber wie Mädchen nunmal sind, erstmal das Aufeinandertreffen wurde wieder schwierig, die einen fuhren dahin, die anderen
dort, ich wartete unten bei der Ubahn, während Janina bei den Stufen wartete und es war SEHR kalt!Nach einer Stunde haben wir uns alle zusammengefunden und wollten in das Police-Museum, aber sind dann doch in das
Sydney Museum gegangen. Dank Janina und ihrem Hostelausweis haben wir alle nur 5 anstelle von 10 Dollarn Eintritt gezahlt, und Dank unserer kriminellen Ader haben wir trotz Verbots Fotos gemacht (aber bitte niemanden erzählen).
Wir möchten doch alles so genau wie möglich dokumentieren, denn in einem Monat und 3 Wochen gehts für mich doch schon wieder ab in die Heimat.
Dann kamen wir durch Zufall in die Sydney Bibliothek und die war nur ein Traum. Wunderschön alt, es hat nach Buch gerochen, mit kleinen Balkonen und vielen wissensdurstigen Menschen, was für ein Gefühl. 
Die Mädels im Queen Victoria Building, was schon in Weihnachtsschmuck erstrahlt!
Der heutige Tag begann schon tierisch, wieder haben wir eine Huntsmanspinne im Haus entdeckt, groß, haarig und braun.
Deswegen hab ich mich auch heut entschlossen, zusammen mit meiner Gastfamilie in den Fatherdale Tierpark zu fahren, der ist eine Stunde von Sydney entfernt und es gab wieder einmal wunderschöne Tiere zu bestaunen.

Das Eingangsschild, ich fands irgendwie lustig;-)

Ich mit einem Kukkaburra ( dem lachenden Hans), find aber nicht, dass er wie ein typischer Hans aussieht.

Ein riesiger Vogel, der mich irgendwie böse anguckte...

Koalakuscheln, diesmal aber noch besser als im Koalapark!

Der tasmanische Teufel! Sein Kumpel rannte im Gehege immer im Kreis, total irre!

Ich und ein Rotes Känguruh, dass ist die größte Känguruhart! Richtig schön

Was ganz besonderes, ein Albinokänguruh, passend dazu gabs auch den Albinopfau, aber ich denk, dass sind erstmal genug Fotos!!!
Freitag, "We are stock"
Wieder mal ein wirrer Versuch noch weiter in das australische Nachtleben einzutauchen.
Sabrina, Katja, Uta, Susi und ich wollten in North Sydney in eine Kirche gehen, die in einen Pub und eine Disko umgebaut wurde. Davor saßen wir erstmal auf einer Bank und haben uns wieder mit etlichen Australiern unterhalten.
2 davon waren gerade 18 gewordene Rapper, die nächstes Jahr nach Berlin ziehen wollen, um die Ubahn anzumalen. Fand ich sehr interessant, denn wenn das der einzige Grund ist nach Berlin zu ziehen, dann weiß ich auch nich mehr...
In der Kirche angekommen stellten wir fest, dass das nicht der Platz sein würde, wo wir alt werden, vor allem nicht, nachem uns eine Kakerlake aus der Bar entgegenlief...
Man kann sich langsam echt an die Viecher gewöhnen, ich hatte schon 3 tote und 2 lebende (eine unter meinem Bett) und ich fand das Vieh nicht so faszinierend, wie die anderen. Ist schon irgendwie komisch, wie schnell man sich an den Anblick der Tiere gewöhnen kann.
So sind wir wieder in den Zug, der uns drei Stationen später in der Stadt rauslassen sollte. HAHAHAHA!!! Der Zug blieb ca 300 meter vor der City stecken, so ne scheiße! Am Anfang dachten wir, dass das nach spätestens 10 Minuten wieder in Ordnung sei, aber nach 1 1/4 Stunde bewegte sich dann der Zug zum erstem mal wieder. Es gab irgendwelche Magnetprobleme bei ner Überkreuzung, und Sabrina, die eh total gut drauf war mit Polonaise durch den Zug und der Frage "Where is the Candyshop", hat jedem der es wissen wollte und die Ansage nicht verstanden hat, erklärt was das Problem sei.
Man weiß ja, dass Menschen, die zulang miteinander eingesperrt werden, irgendwann verrückt werden. Das passiert auch dann langsam. Überall hörte man gigglen, Leute haben sich an den Augen rumgepult und eine hat den totalen Aufstand gemacht, dass die die Tür nich aufmachen, dann könnt sie sich wenigstens mal auf die Gleise stellen und eine rauchen. Und manche klopften alle 3 Minuten bei der Traintussi, weil man entweder die Ansage nicht verstanden hat oder Infos brauchte oder einfach nur jemanden suchte, den man annerven kann... Wir Deutschen sahen das alles gelassener, außer dem Verlangen nach Luft, Klo und Musik.
Irgendwann am Bahnhof angekommen, öffneten sich die Türen und es brach ein allgemeiner Jubel aus! DIe Menschen haben sich so gefreut, das erinnerte doch schon an die Kriegsheimkehrer, nur das wir nicht aus den Fenstern winken konnten und auch niemand da war, der uns sehnsüchtig erwartete.
Und da wir total cool sind, und das überstanden haben, dachten wir, gehen wir mal in die hippeste Bar von Sydney, die Cargobar. Und wieso wir keinen Eintritt zahlen mussten und auch an der Warteschlange vorbeikonnten (und das mit Turnschuhen und Jeanshosen) kann ich bis heute nicht erklären. Glück wahrscheinlich, oder man wollte uns das angenervte Gesicht aus dem Gesicht zaubern, denn inzwischen war es doch recht frisch geworden.
In der Cargobar waren die Schickimickis reichlich vertreten, Mädchen mit Kleidchen und komischen Mustern und Gürtel unter
den Brüsten und Männer in Armanianzügen, alle irgendnen schicken Cocktail in der Hand und zu HOUSE getanzt. Das kam mir wirklich unwirklich vor. Und da House auch nicht soooo meine Musik ist, dachte ich schon wieder ans abzischen, als mir auffliel, dass die Housemusik von nem Typen mit Trompete und Trommeln untermalt wurde. Das war total
cool! Der Typ hatte es auch wirklich drauf und brachte in das BUM BUM BUM ein bisschen DRRRRRITTT!
Doch die anderen hatten keine Lust mehr, und die wollten in die Überbar gehen, da ich aber schon da war und ich mir auch nicht jedes Wochenende n Taxi aus der Stadt zu meinem Ort nehmen kann ( zu mir fahren nämlich keine Nachtbusse) habe ich um 10 vor 1 den letzten Bus nach Hause genommen. Zusammen mit meinem Ipod, man ist der Geil!!!!
Sabrina, Katja, Uta, Susi und ich wollten in North Sydney in eine Kirche gehen, die in einen Pub und eine Disko umgebaut wurde. Davor saßen wir erstmal auf einer Bank und haben uns wieder mit etlichen Australiern unterhalten.
2 davon waren gerade 18 gewordene Rapper, die nächstes Jahr nach Berlin ziehen wollen, um die Ubahn anzumalen. Fand ich sehr interessant, denn wenn das der einzige Grund ist nach Berlin zu ziehen, dann weiß ich auch nich mehr...
In der Kirche angekommen stellten wir fest, dass das nicht der Platz sein würde, wo wir alt werden, vor allem nicht, nachem uns eine Kakerlake aus der Bar entgegenlief...Man kann sich langsam echt an die Viecher gewöhnen, ich hatte schon 3 tote und 2 lebende (eine unter meinem Bett) und ich fand das Vieh nicht so faszinierend, wie die anderen. Ist schon irgendwie komisch, wie schnell man sich an den Anblick der Tiere gewöhnen kann.
So sind wir wieder in den Zug, der uns drei Stationen später in der Stadt rauslassen sollte. HAHAHAHA!!! Der Zug blieb ca 300 meter vor der City stecken, so ne scheiße! Am Anfang dachten wir, dass das nach spätestens 10 Minuten wieder in Ordnung sei, aber nach 1 1/4 Stunde bewegte sich dann der Zug zum erstem mal wieder. Es gab irgendwelche Magnetprobleme bei ner Überkreuzung, und Sabrina, die eh total gut drauf war mit Polonaise durch den Zug und der Frage "Where is the Candyshop", hat jedem der es wissen wollte und die Ansage nicht verstanden hat, erklärt was das Problem sei.
Man weiß ja, dass Menschen, die zulang miteinander eingesperrt werden, irgendwann verrückt werden. Das passiert auch dann langsam. Überall hörte man gigglen, Leute haben sich an den Augen rumgepult und eine hat den totalen Aufstand gemacht, dass die die Tür nich aufmachen, dann könnt sie sich wenigstens mal auf die Gleise stellen und eine rauchen. Und manche klopften alle 3 Minuten bei der Traintussi, weil man entweder die Ansage nicht verstanden hat oder Infos brauchte oder einfach nur jemanden suchte, den man annerven kann... Wir Deutschen sahen das alles gelassener, außer dem Verlangen nach Luft, Klo und Musik.Irgendwann am Bahnhof angekommen, öffneten sich die Türen und es brach ein allgemeiner Jubel aus! DIe Menschen haben sich so gefreut, das erinnerte doch schon an die Kriegsheimkehrer, nur das wir nicht aus den Fenstern winken konnten und auch niemand da war, der uns sehnsüchtig erwartete.
Und da wir total cool sind, und das überstanden haben, dachten wir, gehen wir mal in die hippeste Bar von Sydney, die Cargobar. Und wieso wir keinen Eintritt zahlen mussten und auch an der Warteschlange vorbeikonnten (und das mit Turnschuhen und Jeanshosen) kann ich bis heute nicht erklären. Glück wahrscheinlich, oder man wollte uns das angenervte Gesicht aus dem Gesicht zaubern, denn inzwischen war es doch recht frisch geworden.
In der Cargobar waren die Schickimickis reichlich vertreten, Mädchen mit Kleidchen und komischen Mustern und Gürtel unter
den Brüsten und Männer in Armanianzügen, alle irgendnen schicken Cocktail in der Hand und zu HOUSE getanzt. Das kam mir wirklich unwirklich vor. Und da House auch nicht soooo meine Musik ist, dachte ich schon wieder ans abzischen, als mir auffliel, dass die Housemusik von nem Typen mit Trompete und Trommeln untermalt wurde. Das war total
cool! Der Typ hatte es auch wirklich drauf und brachte in das BUM BUM BUM ein bisschen DRRRRRITTT! Doch die anderen hatten keine Lust mehr, und die wollten in die Überbar gehen, da ich aber schon da war und ich mir auch nicht jedes Wochenende n Taxi aus der Stadt zu meinem Ort nehmen kann ( zu mir fahren nämlich keine Nachtbusse) habe ich um 10 vor 1 den letzten Bus nach Hause genommen. Zusammen mit meinem Ipod, man ist der Geil!!!!
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